Geschichte

Der Betrieb wird von den jetzigen Eigentümern Urs und Eveline Sprecher bewirtschaftet.
Im Jahre 1987 konnte Urs Sprecher den damals noch konventionell geführten Betrieb von seinen Grosseltern, Hermann und Marie Sprecher-Schaub, in Pacht übernehmen.
Der Betrieb war damals auf Milchwirtschaft, Ackerbau und Kirschen ausgerichtet.

Da sich bereits in den 80iger Jahren eine Spezialisierung im Kirschen- und übrigen Obstbau abzeichnete, zB. Entwicklung hin zu Niederstamm-Obstanlagen, war es für die Betriebsleiterfamilie klar, nicht mehr auf die überalterten Hochstammbäume zu setzen.

Neue Möglichkeiten wurden gesucht. Viele dieser Bäume wurden gerodet um Ackerfläche zu gewinnen. Der Standort des Betriebes in Stadtnähe erwies sich als ausgezeichnete Ausgangslage für den Direktverkauf.

Anfangs der 90iger Jahre wurde begonnen, auf einer kleinen Fläche Biogemüse anzubauen. Ueber einen gemeinsamen Hofladen, zusammen mit dem Nachbar-betrieb von Silvia und Urs Büeler wurden unsere Produkte verkauft. Etwa gleichzeitig nahm man die Produktion von Brot und Zopf auf und konnte so auch den Weizen (verarbeitet) direktvermarkten.

Schon bei der Pachtübernahme war für die Betriebsleiterfamilie klar, dass der Hof ökologisch ausgerichtet werden sollte. Im Laufe der Jahre wurde der Betrieb an die Richtlinien der Bioknospe herangeführt, z.B. Einstellung des Mais- und Rapsanbaus etc.

Ab 1994 wurde der Betrieb als Bio-Umstellungsbetrieb anerkannt und im Jahr 1996 erhielt er als 1'950-igster Betrieb in der Schweiz die Auszeichnung der
Bio-Knospe (heutiger Stand: 7'500 CH-Betriebe).


Mit der grossen Nachfrage nach Bioprodukten, wuchs der Anteil an Gemüseproduktionsfläche auf heute 3,5 Hektaren. Davon sind 25 Aren in geschütztem Anbau. Deshalb wurde im 2001 eine Gärtnerei mit Glashaus und Folientunnels dazugepachtet.


Im Jahr 1997 kaufte die Betriebsleiterfamilie den Grosseltern den Betrieb ab, da bauliche Massnahmen notwendig wurden, welche die Grosseltern nicht mehr tragen wollten.

So wurde im Jahr 2000 eine neue Jauchegrube und eine Laufstallanlage für das Milchvieh gebaut. Immer zunehmender wirtschaftlicher Druck, sowie der Trend zur Intensivierung der Milchproduktion und gesundheitliche Probleme führten dazu, dass im Mai 2004 die Milchproduktion eingestellt wurde. Die Rindviehhaltung wurde beibehalten und heute wird auf dem Rehaghof Mutterkuhhaltung betrieben.

Als Absatzalternative zum Hoflädeli wurde im Jahr 1999 der Biokistli-Lieferservice ins Leben gerufen. Dieser entwickelte sich von anfänglich 12 belieferten Haushaltungen hin zu heute 150 Kunden, die 1x wöchentlich mit Bio©produkten beliefert werden. Gleichzeitig kamen nach und nach Abnehmer im Bereich der Gastronomie, div. Wochenmärkte, Kindertagesstätten sowie Spitäler dazu.

Heute macht der Bio-Gemüseanbau etwa 70% des Betriebes aus.

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