15. Oktober 2013 Eveline Sprecher  
 

Herbstzeit ist Erntezeit
Schon bald geht es wieder auf den Winter zu. Die Tage werden spürbar kürzer und die Temperaturen sind leider auch kühler. Nun müssen wir schauen, dass wir unser Lagergemüse nach Hause bringen und einlagern können. Dies war ein Grund für uns, das Bio-Kistli eine Woche ausfallen zu lassen. Viele Hände sind gefragt für diese Arbeiten. Randen und Spezialrüebli werden mit dem Schüttelgraber ausgefahren und anschliessen von Hand auf dem Feld sortiert, entkrautet und in unser Kühllager eingelagert. Auch die Kürbisse haben wir alle nach Hause geholt und wir freuen uns auf eine feine Kürbissuppe. Es steht noch Sellerie an, momentan ist es aber auf dem Feld zu nass, sodass wir warten müssen, bis die Erde abgetrocknet ist, um mit der Maschine in das Feld zu fahren. Hoffen wir, dass es nicht plötzlich sehr kalt wird, dies wäre weder für den Sellerie, noch für andere Kulturen, die wir immer noch auf dem Feld stehen haben, wie Endivie, Fenchel etc… gut. In unseren Treibhäusern stehen noch Gurken und Tomaten, welche ausgeräumt werden müssen, damit anschliessend Nüsslisalat gesetzt werden kann.

Wir lieben die vegetativen Jahreszeiten mit all den vielen verschiedenen Gemüsesorten aber wir sind im Herbst dann trotzdem froh, wenn die Saison vorbei ist und wir uns mit den Lagergemüsen und Wintersorten beschäftigen können. So bleibt dann auch ein wenig Zeit, mal wieder eine Ecke zu entrümpeln oder einfach die anfallenden Arbeiten einen Gang langsamer zu erledigen. Unsere Mitarbeiter/innen können in der kalten Jahreszeit ihre Überstunden einziehen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Winter nicht minder anstrengend ist. Es braucht schon viel Energie, die Kälte aufzufangen. Die vielen Kleiderschichten gestalten das Arbeiten eher mühsam und es ist, denke ich auch ein guter Moment, unseren tüchtigen Mitarbeiter/innen ein grosses Dankeschön auszusprechen, für den Einsatz den sie tagtäglich bei Sonne, Regen und Schnee ohne zu murren leisten.

 
12.September 2013 Eveline Sprecher  

……..die Zeit vergeht wie im Fluge. Ich hatte mir vorgenommen gleich nach unserer Betriebsbesichtigung am 18. August einen Blogg zu schreiben und einige tolle Fotos dieses Anlasses dazuzustellen und schon sind 3 Wochen vergangen, ohne dass ich etwas geschrieben hätte. Unsere Betriebsbesichtigung war wie schon die letzten Jahre ein tolles Erreignis. Wir konnten ca. 40 Erwachsene und 20 Kinder begrüssen. Zusammen machten wir einen Spaziergang in unsere Gärtnerei wo wir die Treibhäuser und Felder begutachteten und viele Fragen beantworteten. Die Kinder durften abwechslungsweise auf dem Pony unserer Mitarbeiterin Monika Meier reiten. Vielen Dank Moni!!!!! Ich denke alle Kinder hatten die Gelegenheit eine Runde auf dem Pony zu drehen. Dank der Mithilfe unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und meiner Familie, konnten wir einen feinen Imbiss und gute Bio-Getränke offerieren. Auch hier ein grosses Dankeschön. Dieser Anlass gibt uns die Gelegenheit, unsere Kunden/innen kennen zu lernen, spannende Diskussionen zu führen und auf diese Weise können wir uns bei Ihnen für Ihre Treue bedanken. Für uns ist es klar, auch nächstes Jahr gibt es wieder eine Betriebsbesichtigung für Alle die noch nie bei uns waren und selbstverständlich auch gerne für Diejenigen, die gerne jedes Jahr bei uns reinschauen. Wir freuen uns schon jetzt wieder darauf. Lassen Sie sich mit einigen Fotos auf diesen Anlass gluschtig machen.  
24. Juni 2013 Eveline Sprecher    
grune t Es sieht so aus, als ob wir trotz ungewöhnlichem Wetter dieses Jahr doch noch Gemüse ernten können. Ab und zu haben wir die Hoffnung fast aufgegeben. Mangels Gemüse mussten wir mit der Auslieferung der Gemüsekistli eine Woche pausieren. Die Tomaten, Gurken und Auberginen in den Häusern machen vorwärts. Gurken konnten wir schon ein wenig ernten, die Auberginen sind bald soweit und bei den Tomaten dauert es noch ein Weilchen. Auf dem Feld war es tatsächlich so, dass wir nachdem die Dauerregenfälle aufhörten, wegen dem Wind und der plötzlichen Wärme das frisch gesetzte Gemüse bewässern mussten, obwohl der Boden darunter noch nass war. Da kann man nur den Kopf schütteln……das Wetter spielt verrückt. Nun, wir sind trotzdem optimistisch, aus der Region konnten wir Frühkartoffeln zukaufen, die ersten neuen Rüebli sind auch auf dem Markt erhältlich. Diese beiden Produkte kaufen wir ja, weil wir auf unserem Betrieb zu wenig geeignetes Gemüseland haben, immer bei unseren Bio-Nachbarn zu. Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Wochen noch so bringen…..  
8. Juni 2013 Urs-Peter Hübscher    
Endlich ist auch bei uns der Sommer angekommen. Bei den warmen Temperaturen konnte der Boden etwas abtrocknen und wir pflanzten den Herbstlauch bei beinahe normalen Bedingungen. Auch Salate und Fenchel pflanzten wir im Freiland. Am Samstag habe ich die ersten Bohnen ins Freiland gesät sowie Lagerkarotten, petersilienwurzeln, Randen und Zuckermais. Die gepflanzten Beete benötigten eine künstliche Bewässerung, da die oberste Erdschicht schon wieder ausgetrocknet war. Wir hoffen der Sommer dauert so an.
Setzmaschine
 
28.Mai 2013 Urs-Peter Hübscher  
Salat frisch gesetzt im Schnnee Salat am 28.Mai 2013 Seit ich im Gemüsebau tätig bin (24 Jahre), habe ich nie einen derart nassen und kalten Frühling erlebt. Die Bodenbearbeitung konnten wir bis jetzt zu keinem Zeitpunkt bei idealen Bedingung durchführen. Das wirkt sich natürlich auf das Wachstum unserer Kulturen aus. (siehe Bilder) Einzig die geschützen Kulturen in den Folientunnels sind befriedigend gewachsen und wir konnten sie mit einiger Verspätung ernten. Die Gemütsverfassung wird aber arg strapaziert. Wenn nach allem Aufwand des Säens, Pikierens, Pflanzen und Pflege der Kulturen das Wetter nicht mitmacht. Gestern und heute (28.5.) konnten wir nun wieder viele Gemüse in Freiland pflanzen. Letzte Woche haben wir den grössten Teil des Lagersellerie von Hand gepflanzt. Wir hoffen nun, dass es doch endlich trockeneres Wetter gibt.
Mein erster Blog: 10.Mai 2013 Eveline Sprecher
Anstelle unseres Bulletins können Sie sich in Zukunft über unseren Blog informieren. Ein Blog sei anscheinend ein zeitgemässes Kommunikationsmittel hab ich mir sagen lassen. Und es ist natürlich auch in unserem Sinne mit der Zeit zu gehen und nicht mit veralteten Informationsquellen nachzuhinken. Fazit: ein Blog muss her…..
evelin auf trakor

Aktuellste Informationen
Wir haben unsere grösste Mühe mit dem Wetter. Es war lange kalt, was für uns heisst, dass wir unsere Gemüsesätze nicht rechtzeitig im Freiland setzen konnten, oder nur mit Mühe – von Hand ohne Setzmaschine. Die Gemüsesätze in unseren unbeheizten Plastiktunnels konnten wegen der Kälte nur langsam wachsen. Nun stehen wir vor dem Problem, dass 3 Salatsätze gleichzeitig erntebereit sind. Die einzige Lösung um nicht schönen Salat wegwerfen zu müssen ist es, den Salat noch relativ klein zu schneiden. Nächste Woche kommen schon die ersten Selleriesetzlinge. Wir konnten aber den nassen Boden nicht pflügen und wir wissen im Moment noch nicht wie und wann wir setzen können. Normalerweise verspüren auch wir auf den Feldern das Frühlingserwachen, wir werden aktiv und es drängt uns auf die Felder aber bis jetzt lassen die Frühlingsgefühle auf sich warten……..es kann nur besser werden.


 

 

 

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